Marian Pop

Von links nach rechts: Michael Oelemann (Städtische Werke), Knut Hoffmann (Laudator, 2. Vors.), Marian Pop (Preisträger), Thomas Bockelmann (Intendant), Jürgen Fechner (1. Vors.) 16.07.2015

Marian Pop studierte zunächst Geige und ab 1995 Gesang an der Musikakademie in Cluj. Sein erstes Festengagement hatte der rumänische Bariton an der Wiener Staatsoper und Volksoper, wo er in Rollen wie dem Ping in „Turandot“, Harlekin in „Ariadne auf Naxos“, Graf Homonay in „Der Zigeunerbaron“ sowie Demetrius in „A Midsummer Night's Dream“ zu erleben war.

Internationale Gastverpflichtungen führten Marian Pop u.a. an die Oper in Tel Aviv, die Palm Beach Opera in Miami, die Philadelphia Opera, die Opera Bastille in Paris oder die Michigan Opera in Detroit. Zuletzt gehörte Marian Pop zum Ensemble des Staatstheaters Kassel, wo er mit zahlreichen Rollendebüts auf sich aufmerksam machte – darunter der Baron Scarpia in „Tosca“ oder Herr von Faninal in „Der Rosenkavalier“. In der Spielzeit 2014/15 wurde der Bariton vom Kasseler Publikum „zum beliebtesten Sänger“ gewählt. Vor allem seine Darstellung als gewiefter Barbier wurde hoch gelobt: „Seine sängerische Qualität ist dabei ebenso beeindruckend wie sein komödiantisches Talent und seine Bühnenpräsenz“ (HNA, 3. Juni 2015).

Zu seinen meistgesungenen Rollen gehört der Figaro in „Il barbiere di Siviglia“, den er an der Staatsoper Stuttgart, der Oper Leipzig, am Staatstheater am Gärtnerplatz München, in Klagenfurt, am Theater Basel, in Santiago de Chile, in Palma de Mallorca, Arizona und Enschede mit großem Erfolg verkörperte. Konzertauftritte und Liederabende mit Werken von u.a. Mahler, Brahms, Fauré und Mendelssohn ergänzen seine „große gestalterische Bandbreite“ (HNA, 16. Juni 2015).

Quelle: https://www.meininger-staatstheater.de/personen/marian-pop.html