Ulrike Schneider

Fechner, Rolle, Schneider, Bockelmann 05.06.2014

Ulrike Schneider stammt aus dem westfälischen Hamm. Dem Studium in Basel und Berlin folgten Meisterkurse und privater Unterricht bei namhaften Gesangslehrern. Nach zwei Jahren im Opernstudio an der Bayerischen Staatsoper, wo sie mit kleineren
Partien auf der Bühne stand, ging sie 1996 nach Luzern. 1999 debütierte sie an der Hamburgischen Staatsoper als Muse/Niklas in der Premiere von Offenbachs Hoffmanns Erzhlungen. Von 2000 bis 2005 war Ulrike Schneider in Halle/Saale engagiert, wo sie ihr umfangreiches Repertoire noch erweitern konnte. In Kassel sang sie zuletzt Hänsel in Hänsel und Gretel, Roberto in Scarlattis Griselda, Aristea in Vivaldis L’Olimpiade und sie brillierte als Venus in Wagners Tannhäuser. In der Spielzeit 2013/14 kommen unter anderem die Partien Dalila in der konzertant aufgeführten Oper Samson et Dalila von Saint-Saëns sowie Judith in Bártoks Herzog Blaubarts Burg hinzu. Als besondere Herausforderung gilt die Rolle der Amme in Richard Strauss Die Frau ohne Schatten.