Die wilden Zwanziger Jahre –
Dada lachte, um nicht zu weinen

Clemens Dönicke liest Texte von Eogon Erwin Kirsch

Eine Kooperation zum Tag der Toleranz von Staatstheater Kassel und KULTURpunkt

Wann: Sonntag, 20. November 2022. Beginn um 20.15 Uhr
Wo: TIF-Foyer, Staatstheater Kassel
Karten sind im KULTURpunkt erhältlich

Egon Erwin Kisch, der Rasende Reporter wie man ihn nannte, einer der berühmtesten Journalisten überhaupt, geliebt und gefürchtet für sein investigatives Arbeiten, Zeitzeuge der großen und kleinen Umwälzungen des 20. Jahrhunderts. Meisterhaft in Sprache und Stil, inbrünstig in seiner Haltung, voller unnachahmlichen Humors, ist Egon Erwin Kisch noch heute eine Ikone der Reportage. Ob offenen Blicks aus den Schützengräben des ersten Weltkriegs berichtend, sich ins Berliner Sechstagerennen stürzend, einen Henker interviewend oder ein Heim für gefallene Mädchen besuchend: immer bleibt sein Blick unbestechlich, sein Stil unnachahmlich, seine Haltung persönlich.

Rund um den internationalen „Tag der Toleranz“ vom 12. bis 22. November 2022 erinnern wir an die Entstehungszeit zahlreicher Volksbühnen in Deutschland. Unter dem Motto Die wilden Zwanziger Jahre – Dada lachte, um nicht zu weinen werden Volksbühnen u. a. in München, Berlin und Hamburg Veranstaltungen anbieten, vom Film, über Musik, Kabarett, Literatur bis hin zum Schauspiel.
In Kassel präsentiert der KULTURpunkt in Kooperation mit dem Staatstheater eine Lesung von Clemens Dönicke im tif-Foyer.

Hinterlassen Sie einen Kommentar